WarnWetter: Die App, die Christa vor der nächsten Dusche bewahrt hat

Sicher durch Sturm und Gewitter, mit Warnungen direkt vom Wetterdienst

Christa steht im Garten zwischen Tomatenpflanzen und wird von einem plötzlich aufziehenden Gewitter überrascht.
Christa wird beim Arbeiten im Garten von einem plötzlichen Gewitter überrascht.

Letzte Woche stand meine Freundin Christa in ihrem Garten und hat die Tomaten hochgebunden. Die Sonne schien, kein Wölkchen am Himmel. Ihr Handy lag drinnen auf dem Küchentisch, sie wollte ja nur kurz raus.

Zwanzig Minuten später war sie nass bis auf die Knochen, zwei Tomatenstauden lagen umgeknickt im Beet, und ein Donnerschlag ließ sie fast die Gießkanne fallen. Das Gewitter kam einfach, ohne Vorwarnung, fand sie zumindest.

Als sie mir das am Gartenzaun erzählte, kam Otto vorbei und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen: „Ich hab dir doch gesagt, du sollst dir die Wetter-App vom Wetterdienst holen. Bei mir hätte das Handy zehn Minuten vorher gepiept." Otto, der früher jede App für überflüssig hielt, schwört inzwischen auf genau diese eine.

Was ist WarnWetter überhaupt?

WarnWetter kommt direkt vom Deutschen Wetterdienst, kurz DWD. Das ist die amtliche Stelle, die auch Feuerwehren und Rettungskräfte informiert, wenn irgendwo Gefahr droht. Keine Werbung, keine bunten Grafiken, die nur ablenken, einfach verlässliche Warnungen von der Behörde, die es beruflich macht.

Die Grundversion ist komplett kostenlos. Du bekommst eine Nachricht aufs Handy, sobald bei dir vor Ort Sturm, Gewitter, Starkregen oder Hochwasser drohen, und das wirklich genau für deinen Ort, nicht nur „irgendwo in Deutschland". Du kannst dir auch mehrere Orte speichern, zum Beispiel deinen eigenen und den von deiner Tochter, und wirst für beide gewarnt.

Wer möchte, kann sich später für einmalig 2,49 Euro die Vollversion mit Regenkarte und einer Vorhersage für die nächsten sieben Tage dazuholen. Muss aber niemand. Die kostenlose Version reicht genau für das, was Christa gefehlt hat.

So installierst du WarnWetter

  1. Öffne den App-Store auf deinem Handy (den „Play Store" bei Android oder den „App Store" beim iPhone). Welchen App-Store du nutzt, hängt von deinem Betriebssystem ab, mehr dazu im Beitrag „Windows, Android oder Apple, was steckt dahinter?". Falls du dir beim Installieren selbst noch unsicher bist, zeige ich dir das ausführlich im Beitrag „Apps installieren – so holst du dir neue Programme aufs Handy".
  2. Tippe oben in die Suchleiste und gib „WarnWetter" ein.
  3. Achte darauf, dass als Anbieter „Deutscher Wetterdienst" angezeigt wird, so weißt du, dass du die richtige, echte App gefunden hast.
  4. Tippe auf „Installieren" beziehungsweise „Laden".
  5. Öffne die App und erlaube ihr, deinen Standort zu nutzen, sonst kann sie dich nicht gezielt für deinen Ort warnen.
  6. Fertig. Ab jetzt piept dein Handy, bevor der Himmel losbricht.

Warum nicht einfach die Wetter-App, die schon auf dem Handy ist?

Die eingebauten Wetter-Apps auf iPhone und Android warnen inzwischen auch vor Unwetter, das stimmt. Nur sind sie meist weniger ortsgenau und nicht ganz so ausführlich wie die amtliche App direkt vom Wetterdienst. Wenn es wirklich ernst wird, lohnt sich die Warnung, die auch die Feuerwehr vor Ort bekommt.

Häufige Fragen

Kostet mich das wirklich nichts? Ja, die Warnfunktion ist dauerhaft kostenlos, das ist gesetzlich sogar so geregelt.

Brauche ich Internet dafür? Ja, für den Empfang der Warnungen brauchst du eine bestehende Internetverbindung. Was dein Gerät dafür genau braucht und was der Unterschied zwischen WLAN und mobilen Daten ist, erklärt Oma Erla ausführlich hier: Internet, was dein Gerät dafür braucht.

Funktioniert das auch, wenn ich gerade woanders bin, zum Beispiel bei meiner Tochter? Ja, du kannst mehrere Orte speichern und wirst für jeden einzeln gewarnt.

Christa hat sich die App direkt danach installiert, natürlich mit Ottos Hilfe, der es sich nicht nehmen ließ, ihr dabei über die Schulter zu schauen. Jetzt piept es bei ihr auch, bevor der nächste Schauer kommt.

Bleib trocken und pass auf dich auf!

Deine Oma Erla