Online-Einkauf: prüfen, bezahlen, bestellen

👋 Oma Erlas Einstieg
Mein erster Online-Einkauf ist unvergesslich. Ich wollte eine Hose bestellen, Größe 42, dunkelblau. Was drei Tage später ankam: Größe 52, grün. Otto meinte, ich könnte sie als Gartenhose verwenden. Christa hat vorgeschlagen, sie zu einem Kostüm umzunähen. Ich habe sie zurückgeschickt und seitdem nehme ich mir vor dem Abschicken immer einen Moment Zeit, alles noch einmal zu prüfen. Es lohnt sich.
Kurz schauen, bevor du bestellst
Bevor du etwas in den Warenkorb legst, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Shop selbst. Nicht weil alle Shops unseriös sind, die meisten sind es nicht. Aber ein paar Sekunden Aufmerksamkeit können viel bewirken.
Schau zuerst in die Adresszeile deines Browsers. Dort sollte die Adresse mit https:// beginnen, oft siehst du auch ein kleines Schloss. Das zeigt dir, dass die Verbindung verschlüsselt ist und deine Daten sicher übertragen werden.
Dann schau, ob der Shop ein Impressum hat. Das ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und zeigt, wer hinter dem Shop steckt. Eine vollständige Adresse und eine Kontaktmöglichkeit sollten dort stehen. Fehlt das, ist Vorsicht angebracht.
Und noch etwas: Wenn Preise unglaublich niedrig sind oder alles nur noch heute verfügbar ist, darf man ruhig skeptisch sein. Seriöse Shops arbeiten nicht mit solchem Zeitdruck.
Sicher bezahlen
Beim Bezahlen hast du meist mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Manche sind sicherer als andere, und es lohnt sich, kurz hinzuschauen.
Am entspanntesten ist die Zahlung auf Rechnung. Du bekommst die Ware zuerst, prüfst sie in Ruhe und zahlst erst danach. Leider bieten immer weniger Shops diese Möglichkeit an.
PayPal ist ebenfalls eine gute Wahl. Du gibst deine Bankdaten nicht direkt im Shop ein, und bei Problemen gibt es oft einen Käuferschutz. Wie PayPal genau funktioniert, erkläre ich dir in einem eigenen Beitrag.
Die Kreditkarte ist auch möglich, aber nur bei Shops, denen du vertraust, und nur wenn die Verbindung sicher ist.
Was ich lieber meide: Vorkasse bei unbekannten Shops. Ist das Geld erst überwiesen, ist es schwer zurückzuholen. Das musste ich zum Glück nie selbst erleben, aber ich habe davon gehört.
So läuft eine Bestellung ab
Wenn du dich für ein Produkt entschieden hast, ist der Rest meistens übersichtlich. Die meisten Shops sind ähnlich aufgebaut, und nach dem ersten Mal kennst du das Prinzip.
Du legst das Produkt in den Warenkorb. Der Warenkorb ist wie ein virtueller Einkaufszettel, du kannst ihn jederzeit prüfen, etwas wegnehmen oder die Menge ändern.
Dann gibst du die Lieferadresse ein. Du kannst hier übrigens auch eine andere Adresse angeben, zum Beispiel wenn du ein Geschenk direkt zu jemandem schicken möchtest. Nur die Daten, die für den Versand wirklich nötig sind.
Bevor du die Bestellung abschickst, zeigt dir der Shop noch einmal eine Zusammenfassung. Preis, Lieferadresse, Versandkosten. Genau hier hätte ich bei meiner grünen Hose noch einmal hinschauen sollen.
Nach dem Abschicken bekommst du eine Bestellbestätigung per E-Mail. Die solltest du aufbewahren, sie ist dein Nachweis für den Kauf.
Fazit
Online einkaufen ist keine Wissenschaft. Mit einem kurzen Blick auf den Shop, einer sicheren Bezahlmethode und einem Moment Geduld vor dem Abschicken bist du gut aufgestellt. Und falls doch einmal etwas nicht stimmt, gibt es immer einen Weg, das zu klären.
