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Teil 3 der Serie digital mobil

Zu Fuß – das Smartphone geht mit

Als der Eingang einfach nicht da war, wo er sein sollte

Person hält Smarphone mit Kartenansicht und sucht Eingang eines Gebäudes

Ich hatte einen Termin. Die Adresse kannte ich, die Route hatte mir mein Smartphone bereits angesagt – alles wunderbar, dachte ich.

Aber dann stand ich vor einem großen Gebäude, schaute mich um – und fand keinen Eingang. Nur eine lange Hauswand. Und dahinter: noch eine lange Hauswand. Und kein Schild, das mir weiter half.

Ich hab dann etwas getan, auf das ich heute noch stolz bin: Ich habe zwei Finger auf den Bildschirm gelegt und sie auseinandergezogen – die Karte wurde größer. Und auf einmal sah ich es: Ein kleiner Weg führte um die Ecke. Und dort, auf der Rückseite des Gebäudes, war der Eingang.

Drei Minuten später war ich drin. Pünktlich. Und ziemlich zufrieden mit mir.

Einmal die Karte vergrößern – und plötzlich sieht man mehr

Das ist ein kleiner Trick, den viele gar nicht kennen: Wenn du die Karte mit zwei Fingern vergrößerst, tauchen Dinge auf, die vorher unsichtbar waren.

  • Kleine Wege und Durchgänge
  • Eingänge, die nicht an der Hauptstraße liegen
  • Innenhöfe und Fußwege durch Gebäudekomplexe

Für große Straßen reicht die normale Ansicht. Aber wenn du an einem Ort suchst, dann lohnt sich der kurze Blick in die Nahansicht.,

Den Ort schon vorher anschauen

Das ist ein kleiner Trick, den viele gar nicht kennen: Wenn du die Karte mit zwei Fingern vergrößerst, tauchen Dinge auf, die vorher unsichtbar waren.

  • Kleine Wege und Durchgänge
  • Eingänge, die nicht an der Hauptstraße liegen
  • Innenhöfe und Fußwege durch Gebäudekomplexe

Für große Straßen reicht die normale Ansicht. Aber wenn du an einem Ort suchst, dann lohnt sich der kurze Blick in die Nahansicht.

Was passiert, wenn du falsch abbiegst?

Nichts Schlimmes. Wirklich.

Dein Smartphone merkt es  und rechnet einfach neu. Keine Meldung, kein Aufhebens, kein Vorwurf. Es zeigt dir nur kurz einen neuen Weg.

Früher habe ich mich verlaufen und war dann auch noch verloren. Heute verlaufe ich mich und mein Smartphone lotst mich trotzdem ans Ziel. Es ist geduldig. Geduldiger als so mancher Mensch, den ich kenne.

Oma Erla

Meine Tipps

Zum Schluss noch ein paar Dinge, die mir selbst geholfen haben:

Zum Schluss noch ein paar Dinge, die mir selbst geholfen haben:

Bleib kurz stehen, wenn du nachschaust. Du musst nicht laufen und gleichzeitig auf den Bildschirm starren. Einfach kurz anhalten, orientieren – und dann weitergehen.

Lass dir die Ansagen vorlesen. Dann brauchst du gar nicht so oft nachzuschauen. Die Stimme sagt dir rechtzeitig, wann du abbiegen musst.

Vergrößere die Karte ruhig einmal, wenn du irgendwo nicht weiter weißt. Zwei Finger auf den Bildschirm – auseinanderziehen – und die Karte zeigt dir plötzlich viel mehr.

Und falls du doch einmal wirklich nicht weiter weißt: Frag jemanden. Das Smartphone ist eine Hilfe, aber kein Ersatz für ein nettes Gespräch auf der Straße. 😊

Das war Teil 3 der Serie digital mobil. Im 👉 Teil 2 habe ich dir gezeigt, wie Kartenapps grundsätzlich funktionieren – falls du dort noch einmal nachlesen möchtest.