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Dieser Beitrag gehört zur Reihe 👉 „Sicher im Netz“.

Öffentliches W-LAN, wie sicher ist das?

Surfen im Café oder im Zug, aber mit Bedacht

Viele Cafés, Bahnhöfe oder Hotels bieten kostenloses WLAN an.
Das ist praktisch – man spart mobile Daten und ist sofort online.

Doch öffentliches WLAN ist nicht so sicher wie dein Heimnetz.
Deshalb lohnt es sich, einen Moment innezuhalten, bevor du dich verbindest.

Oma Erla sitzt im Café mit Laptop im öffentlichen WLAN und nutzt das Internet bewusst.

Was bedeutet „öffentliches WLAN“?

Ein öffentliches WLAN ist ein drahtloses Netzwerk, das vielen Menschen gleichzeitig zur Verfügung steht.
Zum Beispiel im Café, im Zug, im Wartezimmer oder im Hotel.

Du brauchst keinen eigenen Vertrag – nur dein Gerät.

Das Problem:
Du weißt nicht, wer noch im selben Netzwerk unterwegs ist.

Wie verbindest du dich?

  1. WLAN in den Einstellungen öffnen

  2. Netzwerk auswählen (z. B. „Café_WLAN“ oder „Free WiFi“)

  3. Eventuell ein Passwort eingeben

  4. Oder auf einer Seite die Nutzungsbedingungen bestätigen

Genau hier solltest du aufmerksam sein:

  • Ist der Netzwerkname plausibel?

  • Passt er zum Ort, an dem du dich befindest?

  • Wird plötzlich nach unnötigen Daten gefragt?

Kriminelle können Netzwerke mit ähnlichen Namen erstellen –
zum Beispiel „Cafe_Wlan_Free“ statt „Café_WLAN“.

Auf den ersten Blick sieht das gleich aus.
Ist es aber nicht.

 

Beim Verbinden aufmerksam bleiben

Wenn du ein öffentliches WLAN auswählst, lohnt sich ein kurzer Blick:

  • Stimmt der Netzwerkname mit dem Ort überein?

  • Wird nur ein Passwort verlangt – oder zusätzlich persönliche Daten?

  • Wirkt die Anmeldeseite schlicht und passend zum Anbieter?

Manchmal tauchen mehrere ähnliche Netzwerknamen auf.
Dann hilft es, beim Personal nachzufragen, welches das richtige ist.

Ein kurzer Moment Klärung ist meist unkompliziert
und sorgt für ein besseres Gefühl

Warum solltest du vorsichtig sein?

In einem öffentlichen WLAN können Daten leichter abgefangen werden.

Das betrifft zum Beispiel:

  • Passwörter

  • E-Mail-Zugänge

  • Online-Banking

  • persönliche Daten

Besonders riskant sind Seiten, bei denen du dich einloggen musst.

Wann ist öffentliches WLAN unproblematisch?

Nicht jede Nutzung ist automatisch riskant.
Für einfache Dinge ist öffentliches WLAN in der Regel unproblematisch.

Zum Beispiel:

  • Nachrichten lesen

  • Wetter oder Fahrpläne prüfen

  • Webseiten ohne Anmeldung besuchen

  • Videos ansehen

  • Podcasts hören

Solange du keine persönlichen Daten eingibst und dich nicht in wichtige Konten einloggst, ist das Risiko deutlich geringer.

Entscheidend ist also nicht nur das WLAN selbst, sondern was du darin tust.

Wenn es um Passwörter, Bankdaten oder persönliche Informationen geht, ist Vorsicht sinnvoll.
Das schauen wir im nächsten Abschnitt genauer an.

Darauf solltest du verzichten

Wenn du öffentliches WLAN nutzt:

 

  • ❌ Kein Online-Banking

  • ❌ Keine wichtigen Passwörter ändern

  • ❌ Keine sensiblen Formulare ausfüllen

  • ❌ Keine Käufe tätigen

Für solche Dinge sind mobile Daten oder dein Heimnetz sicherer.

Wenn du öffentliches WLAN nutzt

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden. Dann hilft:

  • Nur bekannte Webseiten besuchen

  • Auf das Schloss-Symbol im Browser achten (https)

  • Automatisches Verbinden ausschalten

  • Nach der Nutzung wieder abmelden

Ein bewusster Umgang macht schon viel aus.

Oma Erlas Tipp

„Nur weil es bequem ist, muss es nicht sicher sein.
Ein kurzer Moment Nachdenken schützt oft besser als jedes Programm.“

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