Logo von 60plusgehtonline mit Oma Erla

Bus und Bahn - nie mehr Fahrplan suchen

Teil 5 der Serie digital mobil

 
 
Oma Erla steht an der Haltestelle, schaut auf den Fahrplan auf dem Smartphone. Ein Bus kommt

Als ich fast in den falschen Zug gestiegen wäre

Letztes Jahr wollte ich meine Freundin Hilde besuchen. Sie wohnt zwei Städte weiter, ich kenne die Strecke – aber an dem Tag war irgendwo eine Baustelle, und plötzlich fuhr mein gewohnter Zug nicht.

Ich stand auf dem Bahnsteig, schaute auf die Anzeigetafel – und verstand nur Bahnhof. Buchstäblich.

Dann habe ich mein Smartphone herausgeholt und die DB Navigator App geöffnet. Ich habe eingegeben, wo ich bin und wo ich hin will. Und innerhalb von einer Minute wusste ich: Es gibt eine Umleitung, ich muss einmal umsteigen, und ich bin trotzdem pünktlich bei Hilde.

So war aus einem Chaos-Moment ein ganz normaler Reisetag geworden.

 

Die eine App, die ich empfehle

Für Bus und Bahn gibt es eine App, die ich inzwischen kaum noch missen möchte: den DB Navigator.

Den gibt es kostenlos – für iPhones im App Store, für Android-Handys im Play Store.

Und jetzt kommt etwas, das mich selbst überrascht hat: Der DB Navigator zeigt nicht nur Züge der Deutschen Bahn an. Er kennt auch die meisten Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen in deutschen Städten – also Linien, die gar nichts mit der Bahn zu tun haben. Ich hätte das nicht erwartet. Aber es stimmt.

Du gibst ein, wo du bist und wo du hinwillst – und die App zeigt dir den ganzen Weg, egal ob Zug, Bus oder Straßenbahn. Alles in einer App, alles auf einen Blick.

Wer in einer bestimmten Stadt häufiger unterwegs ist, kann zusätzlich die App des lokalen Verkehrsverbunds nutzen – zum Beispiel den MVV in München oder den HVV in Hamburg. Die kennen die lokalen Linien manchmal noch etwas besser.

In Ruhe planen, bevor du losgehst

Das Schöne ist: Du musst nicht erst am Bahnhof nachschauen.

Du kannst schon zu Hause am Küchentisch in Ruhe die Verbindung suchen. Wann fährt der Bus? Muss ich umsteigen? Wie lange dauert es?

Ich mache das oft am Abend vorher. Dann weiß ich genau, wann ich das Haus verlassen muss und ich komme entspannt an der Haltestelle an, statt dort noch hektisch zu tippen.

Wenn dir eine Verbindung gut gefällt, kannst du sie dir als Screenshot speichern – das ist ein Foto von dem, was gerade auf deinem Bildschirm zu sehen ist. Dann hast du alles im Blick, auch wenn das Internet unterwegs einmal schwächelt.

Unterwegs den Überblick behalten

Wenn du dann im Bus oder Zug sitzt, kann das Smartphone weiterhelfen.

Der DB Navigator zeigt dir während der Fahrt, welche Haltestelle als nächste kommt und wann du aussteigen musst. Das ist besonders praktisch auf unbekannten Strecken. Du hast alles auf deinem Smartphone im Blick, ohne auf die Anzeige im Abteil achten zu müssen.

Und wenn sich unterwegs etwas ändert – ein Zug hat Verspätung, ein Anschluss wird knapp – siehst du das oft direkt in der App. Sie zeigt dir dann auch gleich, wie es trotzdem weitergeht.

Wenn es mal nicht klappt

Auch mit dem besten Smartphone kann ein Tag unruhig werden. Ein Zug fällt aus, eine Verbindung passt plötzlich nicht mehr.

Dann gilt dasselbe wie immer: kurz durchatmen, neu suchen. Die App kennt fast immer einen anderen Weg.

Und wenn gar nichts mehr geht: Frag jemanden am Bahnsteig oder am Schalter. Das Smartphone ist eine große Hilfe, aber Menschen sind es auch.

Oma Erla

Oma Erlas Gedanke zum Schluss

Ich bin mit dem Smartphone inzwischen entspannter unterwegs als früher mit dem Fahrplanheft.

Nicht weil ich alles im Griff habe. Sondern weil ich weiß: Wenn etwas schiefläuft, finde ich einen Weg. Meistens sogar mehrere.

Du musst dir keine Abfahrtszeiten merken. Du musst nur wissen, wo du nachschauen kannst.

Das war Teil 5 der Serie „digital mobil“. In Teil 4 habe ich gezeigt, wie Navigation im Auto funktioniert. Falls du dort noch einmal nachschauen möchtest. Hier geht es zu👉 Teil 4