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Betrug im Internet, erkennen und sicher reagieren

Betrug im Internet trifft nicht „die Leichtgläubigen“.
Er trifft Menschen, die vertrauen.

Hier findest du Orientierung ruhig, klar und Schritt für Schritt.

Smartphone und Notizzettel mit drei Schritten, um Betrug im Internet zu erkennen und richtig zu reagieren

Warum Betrug funktioniert

Betrüger erzeugen Druck.

Sie geben vor, dass etwas sofort erledigt werden muss. Wer unter Druck steht, denkt weniger klar – genau das nutzen sie aus.

Sie sprechen Gefühle an

Zum Beispiel mit angeblich gesperrten Konten, technischen Problemen oder drohenden Kosten. Die Situation wirkt ernst – auch wenn sie es nicht ist.

Sie nutzen Höflichkeit aus.

Viele Menschen möchten freundlich bleiben und niemandem Unrecht tun. Betrüger rechnen damit, dass ihr Gegenüber nicht einfach auflegt.

 

  1. Falsche Anrufe.
    Jemand meldet sich als Bank, Technikdienst oder Behörde und fordert Daten oder Bestätigungen.
  2. Nachrichten mit dringender Bitte.
    Eine E-Mail oder Kurznachricht verlangt sofortiges Handeln – oft mit einem Link.
  3. Gewinnversprechen.
    Ein angeblicher Gewinn ist nur der Einstieg, um persönliche Daten oder Gebühren zu erhalten.
  4. Angebliche Technikprobleme.
    Es wird behauptet, das Gerät sei infiziert oder ein Konto gefährdet – und sofortige Hilfe angeboten

Typische Formen von Betrug

Ein Anruf, der offiziell klingt

Jemand meldet sich als Bank, Technikdienst oder Behörde und fordert Daten oder Bestätigungen.

Eine Nachricht mit dringender Bitte

Ein Link soll sofort angeklickt werden. Oft steht dort: „Nur heute gültig“ oder „Ihr Konto ist betroffen“.

Angebliche Probleme mit dem Gerät.

Plötzlich soll etwas infiziert sein oder gesperrt werden. Und Hilfe wird sofort angeboten – gegen Bezahlung.

Warnzeichen

Wenn etwas sehr dringend wirkt

Wenn etwas sehr dringend wirkt. Echte Stellen geben Zeit. Sie erwarten keine Entscheidungen in Sekunden. Du darfst prüfen, nachfragen oder das Gespräch beenden.

Wenn plötzlich Geld gefordert wird

Eine angebliche Paketgebühr oder eine unerwartete Inkasso-Nachricht kann sehr offiziell wirken.
Doch wenn Geld aus heiterem Himmel verlangt wird, darfst du innehalten und selbst prüfen – nicht über den mitgeschickten Link.

Persönliche Daten werden abgefragt

Manchmal wird im Gespräch oder in einer Nachricht nach Passwörtern, Bestätigungscodes oder Kontodaten gefragt.
Oft klingt es offiziell und gut begründet.

Doch echte Stellen bitten nicht um vertrauliche Daten am Telefon oder per Nachricht.
Du darfst solche Fragen unbeantwortet lassen – und das Gespräch beenden.

Wenn dich innerlich etwas stutzen lässt

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🎥 Ein ruhiger Gedanke dazu

Manches wird klarer, wenn man es gemeinsam anschaut und durchdenkt.
Ich habe meine Gedanken zu dem Thema zusammengefasst in einem kurzen Video zusammengefasst.

Wenn es gerade passiert

Vielleicht fühlt sich gerade alles unruhig an.
Deshalb hier nur das Wichtigste – Schritt für Schritt.

Jetzt sofort

  • Gespräch beenden.
    Du darfst jederzeit auflegen oder den Chat schließen.

  • Keine weiteren Daten nennen.
    Weder Passwörter noch Codes oder Kontodaten.

  • Keine Links anklicken.
    Auch wenn sie offiziell aussehen.

Wenn Geld im Spiel ist

  • Kontaktiere deine Bank.
    Nutze die offizielle Telefonnummer – nicht die Nummer aus der Nachricht.

  • Karte oder Konto prüfen lassen.
    Je früher du reagierst, desto besser.

Wenn du bereits Daten weitergegeben hast

  • Passwörter ändern.
    Beginne mit dem betroffenen Konto.

  • Bank oder offizielle Stelle informieren.
    Viele Schäden lassen sich begrenzen.

Und ganz wichtig

Du musst das nicht allein klären.
Sprich mit jemandem, dem du vertraust.

Diese Situationen sind bewusst so gestaltet,
dass sie verunsichern.

Sicherheit im Internet – weitere Themen

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